Vom 3. bis 11. September sind 30 Radler/innen auf der dritten Bäder- und Rehatour im Bäderland Baden-Württemberg unterwegs. Unter dem Motto »Zeigen, was möglich ist« radeln sie quer durchs Land, um mehr Aufmerksamkeit für die Rehabilitationsmöglichkeiten »Made in Baden-Württemberg« zu erlangen. Das heißt: Neun Etappen und rund 900 Radkilometer eine ganz besondere Herausforderung für die teils behinderten Menschen. Ein paar Kilometer geht es auch durch hiesige Gefilde.
Zum Beispiel gleich am ersten Tag, wenn die Tour um 12 Uhr in Stuttgart startet, geht‘s auf dem Neckartalweg über Esslingen, Plochingen und Metzingen nach Bad Urach. In Metzingen werden die Radler gegen
17 Uhr auf dem Lindenplatz von Dr. Ulrich Fiedler, Oberbürgermeister der Stadt Metzingen, begrüßt. Abends stellen sich die Rehabilitationskliniken der Kurstadt Bad Urach vor und zeigen, was sie für chronisch kranke Menschen leisten können.
Tagsdrauf führt die Strecke 100 Kilometer über den anspruchsvollen Albaufstieg nach Münsingen. Durch das Große Lautertal geht es zur Donau, am Kloster Obermachtal vorbei über Oggelsbeuren nach Bad Buchau.
Weiter führt der Weg von Bad Buchau aus über Sigmaringen und Pfullendorf nach Überlingen. Von dort aus geht es auf dem Bodenseeradweg über Sipplingen, Ludwigshafen, Radolfszell auf die Mettnau. Die fünfte Etappe beginnt in Gailingen und führt über Radolfzell den Bodenseeradweg entlang nach Konstanz.
Am 8. September beginnt die Tagesetappe um 9 Uhr in Scheidegg. Um 10.30 Uhr erreichen die Teilnehmer das Stephanuswerk Isny. Sportliche Rollstuhlfahrer der Einrichtung informieren die Radler über barrierefreie Erlebnisse anhand des »Sinneslehrpfads«. 80 Kilometer quer durch Oberschwaben über Eberhardszell, Hochdorf, Biberach an der Riss nach Warthausen stehen am nächsten Tag auf dem Plan. Auf der vorletzten Etappe der Tour, am 10. September, geht es über Ulm, Elchingen, Oberkochen nach Unterkochen bei Aalen. Von dort aus steuern die Radler/-innen die Landeshauptstadt an, wo die Tour am 11. September endet.
Für die Tour 2010 hat der Krebsverband Baden-Württemberg die Schirmherrschaft übernommen. Viele Tourteilnehmer wissen, wie wichtig Sport bei solch einer Erkrankung ist. Mit der Tour sollen Spenden für das Projekt des Krebsverbandes Baden-Württemberg »Sport und Krebs« gesammelt werden.